Archiv für Mai 2010

Subventionierte Handys sind nicht immer die beste Wahl

Freitag, 21. Mai 2010

Man kann sich schon leicht von Fernsehwerbung und Co. verführen lassen. Immer wieder werden dem Verbraucher nämlich so genannte “0 Euro Handys” angeboten, die es angeblich gratis mit zum Vertrag dazu gibt. Auch andere Angebote, bei denen die Handys zwar nicht kostenlos sind, aber deutlich reduziert, können zum Kauf reizen.

Doch die Medaille hat wie immer zwei Seiten. Tatsächlich gibt es Mobiltelefone zum Vertrag kostenlos oder zumindest stark preis-reduziert. Doch der Vertrag den man dann in der Regel mit dazu nehmen muss ist alles andere als günstig und zudem sehr langfristig angelegt. Unter 24 Monaten Laufzeit gibt es eigentlich nur selten einen Handyvertrag, bei dem man ein “0 Euro Handy” mit dazu bekommt. Somit ist man für lange Zeit an hohe Grundgebühren oder recht teure Minutenpreise gebunden und der Telekommunikationsprovider holt sich auf diesem Weg wieder, was er mit dem subventionierten Handy quasi vorgestreckt hat.

In der Regel holen es sich die Provider sogar nicht nur wieder, sondern genehmigen sich dabei auch noch hohe Gewinnspannen. Vergleicht man einen solchen subventionierten Handyvertrag, mit den Gesamtkosten die einem durch einen Prepaidvertrag + gekauftes Neuhandy entstehen würden, so stell man meist schnell fest, dass man mit der letzteren Alternative besser fahren würde.

Rein finanziell gesehen, bietet es sich also an, auf Internetseiten wie zum Beispiel Handymeier, den günstigsten Prepaidtarif heraus zu suchen und dazu das Wunschhandy einfach zum Vollpreis zu kaufen.

Dennoch gibt es natürlich auch Gründe (und dass sollte an dieser Stelle objektiver-weise gesagt werden), aus denen man zu einem subventionierten Handyvertrag greifen könnte. Allem vorweg der Umstand, dass man einfach nicht genügend Bargeld übrig haben könnte, um ein aktuelles Topmodell kaufen zu können. Somit stünde der klassische Handyvertrag im direkten Vergleich zu einem Konsumentenkredit und würde so gar nicht mal so schlecht abschneiden.