Archiv für August 2009

Sparen mit der Prepaidkarte von Blau

Mittwoch, 19. August 2009

Viele Konsumenten haben keine Lust mehr auf die klassischen Verträge und wenden Knebelangeboten der etablierten Provider verstärkt den Rücken zu. Der Hauptgrund dafür ist letztendlich immer wieder der detaillierte Kostenvergleich. Wenn man nämlich schlicht und ergreifend die Gesamtkosten eines Handyvertrags inkl. Wunschhandy für den hohe monatliche Raten zu entrichten sind denen einer Prepaidkarte wie zum Beispiel dem Discounter Blau gegenüberstellt, so wird man schnell feststellen dass man mit letzterem finanziell besser dasteht. Selbst dann wenn man noch den Kauf eines neuen Wunschhandy mit dazurechnet.

Doch viele behalten auch einfach ihr altes Mobiltelefon. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist nämlicher verstärkt Sparen angesagt. Und kaum etwas eignet sich besser dazu als die Blau Prepaidkarte.

Die Konditionen der Blau Prepaidkarte sehen im Einzelnen so aus:

Wer Telefoniert zahlt 9 Cent pro Minute, egal ob ins Festnetz oder zu einer anderen Handynummer. Auch ob man sich im eigenen Netz bewegt oder in einem Fremdnetz unterwegs ist spielt keine Rolle. SMS kosten ebenfalls 9 Cent pro Stück. Somit stellt sich die Kostenanalyse außerordentlich übersichtlich und einfach da, was die meisten Verbraucher zu schätzen wissen.

Die Blau Prepaidkarte kostet 9,90 Euro und nutzt das E-Plus Netz. Dafür erhält man bei Blau direkt ein Startguthaben von 10 Euro gutgeschrieben. Man kann also fast sagen dass die Karte “kostenlos” ist, wobei so ein Startguthaben den Provider im Prinzip auch erst einmal nichts kostet. Die Abrechnungstaktung ist 60 zu 60 und Mailboxabfragen sind für den Kunden kostenlos. Eingezahltes Guthaben ist grundsätzlich 12 Monate lang gültig, aber dieser Zeitrum sollte für die meisten Kunden ausreichen es aufzubrauchen. Dennoch führt ein solcher Guthabenablauf bei dem einen oder anderen auch zu Ärgernissen.

Aufgeladen werden kann die Prepaidkarte über Kreditkarte, Überweisung oder klassisch über eine Kaufkarte, wie man sie etwa an einer Tankstelle oder einem Kiosk erwerben kann. Jeder kann seine Rufnummer kostenlos mit zu Blau nehmen oder sich eine neue Nummer (natürlich darf diese noch nicht vergeben sein) aussuchen.

Auch MMS-Services, WAP und “echtes” Internet sind mit Blau möglich. Optional kann man zum Beispiel ein 1GB Datenpaket mit dazu buchen. Komfortabel ist auch dass man eine automatische Guthabenaufladung online einstellen kann und Blau über eine sehr preisgünstige Hotline verfügt. Hier ist man was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht ganz gut bedient.

Absatzprobleme der Mobilfunkbranche

Dienstag, 04. August 2009

Dieses Jahr sieht es ziemlich mau aus für die Handyindustrie. Mobiltelefone werden zu Ladenhütern in den Geschäften und die Verbraucher versuchen sowohl auf günstigere Tarife auszuweichen, als auch ihr Telefonverhalten so zu ändern dass sie so viele Kosten wie möglich einsparen. Kein Wunder, schließlich haben im Zuge der Krise viele Angst um ihre Existenz bekommen.

Gerade Mobiltelefone aus dem mittleren Preissegment verkaufen sich zurzeit ganz schlecht. Viele Konsumenten neigen zu Extremen. Entweder legt man sich das preiswerteste Handy zu, welches man bekommen kann oder man behält in vielen Fällen einfach das alte Mobiltelefon und stattet es lediglich mit einer neuen und preisgünstigen SIM-Karte aus statt auf einen neuen Vertrag zu setzen, bei dem dann oftmals ein brandneues Handymodell inklusive ist. Derartiges Kaufverhalten ist natürlich gift für die ohnehin schon schwächelnde Mobilfunkbranche.

Generell stehen Prepaid Tarife mit SIM-Karten hoch im Trend. Sind sie doch alles in allem bei einem genauen Kostenvergleich fast immer preisgünstiger als die klassischen Verträge. Auch beim Telefonverhalten selber schauen viele Konsumenten mehr und mehr auf ihre Monatsrechnung. So schränken sich einige Mobilfunkkunden bei ihren Gesprächen nun mehr ein als frührer. Außerdem wird oftmals auf gratis SMS aus dem Web zurückgegriffen statt teilweise bis zu zwölf Cent teure SMS mit dem Mobiltelefon zu schreiben. Mobiles Internet über UMTS ist für die meisten Nutzer aufgrund teurer Tarife mit Internetanschluss zuhause ohnehin kein Thema – erst recht nicht, wenn das Geld knapp sitzt. So kommt es dazu dass immer mehr Umsätze an den Mobilfunkriesen vorbei generiert werden.

Wann sich der Markt wieder erholt ist noch ungewiss. Große Handykonzerne wie Nokia oder Sony Ericsson melden Verkaufseinbrüche von 15& bzw. 40% und Prognosen werden immer weiter nach unten korregiert.