Virales Marketing – das unkaputtbare Handy, die Fortsetzung

Mein Chef war schonmal das “Opfer” einer viralen Marketing Kampange, bei der ein Sonim XP1 Handy an Blogger verschickt wurde. Darüber hat er auf dem Zelfi Blog berichtet. Jetzt trudelte wieder so ein Gerät im Büro ein, explizit adressiert an blog-handy.de. Klar berichte ich drüber und sorge damit natürlich irgendwie für das gewünschte Ergebnis. Aber mein Beitrag wird nicht positiv ausfallen, nur weil uns jemand solche Handys schenkt – oder leiht, keine Ahnung, ob wir das jemals zurückgeben müssen, das erste hat noch niemand zurückgefordert.

Es handelt sich diesmal um ein Sonim XP3, das Nachfolgemodell von dem Sonim XP1, welches wir schonmal früher bekommen hatten. Wie gehabt handelt es sich um ein “unkaputtbares” Handy: sehr robust, verkraftet Stürze aus 2 Meter Höhe auf Beton, ist wasserdicht (bis 1 Meter über 30 Minuten).

Die Features, die dieses Handy ausmachen, haben wir auch damals schon nicht bezweifelt. Aber das “normale”, die Benutzbarkeit des Handys, ist auch diesmal wieder nicht zeitgemäß. Ok, auf dem Papier hat das neue Modell neue Features: Kontakte können per Bluetooth übertragen werden, GPRS-Datenübertragung soll gehen, surfen mit dem Opera Mini auch. Die ganze Bedienung fühlt sich aber so an, wie es vor 3 bis 4 Jahren auf den Allerwelts-Handys üblich war. Kryptische Menüs und Einstellungen sorgen dafür, dass ich es nicht hinbekommen habe, eine GPRS-Verbindung zum WAP-Surfen aufzubauen. Ich würde mich schon als Handy-Experte bezeichnen, und wenn ich das nicht hinbekomme, hat m.E. der Hersteller irgend etwas ziemlich falsch gemacht. Macht es irgendeinen Sinn, dass in der Anleitung steht, dass der Opera Mini nur mit dem Profil “A/c 3″ funktionieren soll? Wie wäre es mit sprechenden Namen? Ganz davon abgesehen, habe ich es auch mit “A/c 3″ nicht hinbekommen. Eine Software für den PC ist wieder nicht dabei, also kein Outlook-Abgleich oder sowas in der Art.

Ok, soweit zur Unbenutzbarkeit. Aber in der viralen Marketingkampagne geht es ja garnicht um die Benutzung, sondern um das Kaputtmachen. “Judith” (wohl von der Agentur, die diese Kampagne betreut) schreibt: “Ansonsten bin ich wie immer gespannt, ob du es kaputt bekommst”.

Na, diese Aufforderung zur Zerstörung gebe ich doch direkt mal an meine Blog-Leser weiter. Wie soll ich versuchen, das Handy kaputt zu bekommen? Vorschläge bitte als Kommentare…

Weitere Opfer der Marketing-Kampagne: blog.telefon.de, handykauftipps.de und handy-blogg.de.

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4 Antworten zu “Virales Marketing – das unkaputtbare Handy, die Fortsetzung”

  1. Markus sagt:

    Also mein liebstes Handy-Zerstörungs-Szenario ist, dass ich das Handy in der Hemdtasche habe, mich übers Klo beuge, und das Handy dann reinfällt. Aber wenn das Handy wasserdicht ist, wirds dem ja nichts ausmachen…

    Ansonsten verliere ich Handys eher als dass ich sie physisch zerstöre – zum Wiederfinden sollten sie mal ‘ne Funktion bauen.

  2. Mani sagt:

    Im Bezug auf virales Marketing fällt mir nur “Ich weiß, was du dieses Weihnachten tun wirst” ein. Ist momentan auf youtube am laufen und hat auch mit der Homepage
    ichweisswasdudiesesweihnachtentunwirst.de/
    zu tun.
    Ist angeblich von den Machern von ALADYGMA, die derzeit einen Hype im Internet ausgelöst haben.

  3. bjorgrrvk sagt:

    Hört sich nach einem Handy im Alpha-Status an, wenn man da wie bei Software auch von sowas reden kann… Ich wäre trotzdem froh sowas zu bekommen, kann man ja bei Ebay teuer verkaufen (200 Euro??)… :)

    Naja auf jeden Fall kriegst du vllt. demnächst eine besser Version (wenn der Hersteller auch auf die Blogger hört)… und damit du bis dahin dieses Handy schon zerstört hast… wie wärs mit “Gegen das Dart-Spiel knallen” oder “zufällig mit den Winterschuhen draufspringen” oder…. oder “in der spülmaschine mitwaschen” :D :)

  4. Markus sagt:

    Mein Vorschlag wäre es mal mit der Mikrowelle zu versuchen. Ein verschmortes Handy, ob das noch einen Muks von sich gibt?? ;-)

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