Archiv für Dezember 2008

Vertrag-Kündigung versäumt (Fortsetzung)

Dienstag, 30. Dezember 2008

Heute entschloss ich mich entgültig, meinen Vertrag zu verlängern. Ich wollte anstatt des alten Genion Tarifs – Genion L mit Studenten-Rabbat bestellen und dazu wollte ich noch ein HTC Diamond nehmen.
Da ich meine alte SIM-Karte speren ließ, weil diese durch die Post bzw. wegen meiner Ex verloren ging (keine Ahnung wer von den beiden wirklich daran schuld ist, ist jetzt auch egal), konnte ich auf die kostenlose Hotline nicht zurückgreifen. Ich ging aber davon aus, dass ich bereits im Klaren bin, was ich will und die Kommunikation deswegen nicht zu lange dauern wird.
Leider rechnete ich nicht damit, dass nach all diesen Feiertagen zu wenige Berater an der Hotline zur Verfügung stehen. Ich wartete 15 Minuten auf einen freien Mitarbeiter, dann hatte ich einfach keine Zeit mehr, weil ich sonst meinen Bus verpasst hätte und legte den Hörer auf.
Ich dachte während des Tages nochmal gründlich darüber nach, und entschloss mich, doch keine Verlängerung zu veranlassen. Stattdessen warte ich ein Jahr lang und portiere meine Nummer zu irgendeinem Discounter.
Fazit: Wer einen Kunden zu lange warten lässt, um evtl. ein wenig an Telefongebühren zu verdienen, kann in Folge viel mehr Geld verlieren.

Virales Marketing – das unkaputtbare Handy, die Fortsetzung

Mittwoch, 03. Dezember 2008

Mein Chef war schonmal das “Opfer” einer viralen Marketing Kampange, bei der ein Sonim XP1 Handy an Blogger verschickt wurde. Darüber hat er auf dem Zelfi Blog berichtet. Jetzt trudelte wieder so ein Gerät im Büro ein, explizit adressiert an blog-handy.de. Klar berichte ich drüber und sorge damit natürlich irgendwie für das gewünschte Ergebnis. Aber mein Beitrag wird nicht positiv ausfallen, nur weil uns jemand solche Handys schenkt – oder leiht, keine Ahnung, ob wir das jemals zurückgeben müssen, das erste hat noch niemand zurückgefordert.

Es handelt sich diesmal um ein Sonim XP3, das Nachfolgemodell von dem Sonim XP1, welches wir schonmal früher bekommen hatten. Wie gehabt handelt es sich um ein “unkaputtbares” Handy: sehr robust, verkraftet Stürze aus 2 Meter Höhe auf Beton, ist wasserdicht (bis 1 Meter über 30 Minuten).

Die Features, die dieses Handy ausmachen, haben wir auch damals schon nicht bezweifelt. Aber das “normale”, die Benutzbarkeit des Handys, ist auch diesmal wieder nicht zeitgemäß. Ok, auf dem Papier hat das neue Modell neue Features: Kontakte können per Bluetooth übertragen werden, GPRS-Datenübertragung soll gehen, surfen mit dem Opera Mini auch. Die ganze Bedienung fühlt sich aber so an, wie es vor 3 bis 4 Jahren auf den Allerwelts-Handys üblich war. Kryptische Menüs und Einstellungen sorgen dafür, dass ich es nicht hinbekommen habe, eine GPRS-Verbindung zum WAP-Surfen aufzubauen. Ich würde mich schon als Handy-Experte bezeichnen, und wenn ich das nicht hinbekomme, hat m.E. der Hersteller irgend etwas ziemlich falsch gemacht. Macht es irgendeinen Sinn, dass in der Anleitung steht, dass der Opera Mini nur mit dem Profil “A/c 3″ funktionieren soll? Wie wäre es mit sprechenden Namen? Ganz davon abgesehen, habe ich es auch mit “A/c 3″ nicht hinbekommen. Eine Software für den PC ist wieder nicht dabei, also kein Outlook-Abgleich oder sowas in der Art.

Ok, soweit zur Unbenutzbarkeit. Aber in der viralen Marketingkampagne geht es ja garnicht um die Benutzung, sondern um das Kaputtmachen. “Judith” (wohl von der Agentur, die diese Kampagne betreut) schreibt: “Ansonsten bin ich wie immer gespannt, ob du es kaputt bekommst”.

Na, diese Aufforderung zur Zerstörung gebe ich doch direkt mal an meine Blog-Leser weiter. Wie soll ich versuchen, das Handy kaputt zu bekommen? Vorschläge bitte als Kommentare…

Weitere Opfer der Marketing-Kampagne: blog.telefon.de, handykauftipps.de und handy-blogg.de.