Mit Preisvergleich zum richtigen Handy

03. August 2010

Mit Preisvergleich zum richtigen Handy – was bieten Handy-Preis-Suchmaschinen?
Ein Vergleich zwischen Apple und BlackBerry ist immer einer wie zwischen Äpfeln und Birnen. So etwas ist und bleibt nun mal subjektiv. Das trifft natürlich ganz besonders auf Handys zu. Denn die Gegenüberstellung klarer Fakten liefert nicht immer ein eindeutiges Bild, weil bei einem Handy nicht nur die reine technische Ausstattung, eben auch die vorhandenen Möglichkeiten zur interaktiven Kommunikation und das Design eine wichtige Rolle spielen. Wen ich wo und wie erreichen kann, wie schnell das und was an Multimedia-Funktionen noch geht, das interessiert die User. Apple hat das klar erkannt und deswegen so großen Erfolg. Auch wenn das iPhone 4 einige technische Mängel aufweist und nicht unbedingt die Spitze der Entwicklung darstellt, so hat es sich doch die Stellung zum Maß der Dinge erarbeiten können. Denn genau solch konsequent einfach zu bedienenden und “coolen” Smartphones fragen viele Kunden nach. In der Zwischenzeit haben das alle Hersteller begriffen und so haben die Kunden die Qual der Wahl zwischen dem Samsung Galaxy S, dem HTC Desire, dem Nokia N8, dem Motorola Milestone, dem Google Nexus One, dem SonyEricsson Xperia X10, dem LG GW990, dem BlackBerry Storm2 oder dem Palm Pixi und einigen anderen Smartphones mehr.
ROM, RAM, CPU, UI, VoiP, Tethering, microSD-Slot, RSS, PDF, SAR-Wert, GSM, GPS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA, HSPA, W-LAN, Bluetooth, WAP, HTML, xHTML, USB OTG, SyncML DS, G-Sensor, Proximity, Augmented Reality, Apps, Widgets, Push-to-Talk, Text-to-Speech, MP3, POP3, IMAP – wer hat bei all diesen technischen Details noch den echten Durchblick? Und braucht man das wirklich alles?
Was kann man dann also von einem ordentlichen Handy Preisvergleich erwarten?
Nicht jeder ist ein Spezialist. Aber jeder weiß ziemlich genau, was das Mobiltelefon können muß. Auch ohne sich um die technische Umsetzung bei jedem einzelnen Handy zu kümmern, kann man sich mit viel Erfahrung und Gespür im Dschungel der Fachbegriffe zurechtfinden. Denn genau da setzt ein Handy Preisvergleich an – mit der Überlegung nämlich, was das Mobiltelefon alles draufhaben muss außer dem Telefonieren. Wird es z.B. intensiv als Musikwiedergabegerät oder als hochwertiger Fotoapparat genutzt? Spielt das Surfen im Internet eine große Rolle? Welche Speicherkapazität, Bedienbarkeit, Schnelligkeit, Pixelanzahl, Wiedergabequalität für Bilder, Videos und Musik usw. hat es? Wie hoch darf der Preis sein?
Ein moderner Preisvergleich bietet im Internet heute dann auch die Auswahl sämtlicher Kriterien und der wichtigsten Features an, mit denen schon das Stöbern wirklich viel Spaß bereitet – vorausgesetzt natürlich, die Gestaltung des Online-Auftritts ist übersichtlich, verständlich und optisch ansprechend gestaltet.
Vor allem die Aktualität ist ein entscheidendes Kriterium, ob der Handy Vergleich online qualitativ gute Ergebnisse bringt. Das wird zunächst auf den ersten Blick ersichtlich, wenn nicht nur die Datenblätter möglichst umfangreich sind, sondern auch regelmäßig News zu Entwicklungen auf dem Handymarkt und zum aktuellen Stand der Technik veröffentlicht werden.
Beim zweiten Hinsehen sollten auch die Vollständigkeit und Genauigkeit der technischen Details einer Prüfung standhalten. Wenn dazu noch eine Begriffserläuterung vorhanden ist, kann man sich weitestgehend auf eine ordentliche Pflege der Daten verlassen. Die ist dann auch ganz besonders wichtig für die Auswahl der Handy-Shops, sodass die ausgewiesenen Preise einschließlich der angegebenen Versandkosten exakt sind und das entsprechende Handy auch wirklich zu diesem Preis verkauft wird.
Wohl die entscheidende Frage bei der Auswahl des Wunschhandy’s ist für jeden meist auch die nach dem zur Verfügung stehenden Etat. Wenn so der Preis zu allen anderen Vorstellungen passt, dann ist die Chance auf hohe Zufriedenheit gegeben. Denn wenn man genau weiß, dass man für sein Geld mit dem Handy-Preisvergleich auch ein für sich selbst optimal ausgestattetes Handy erstehen konnte, dann macht das mobile Telefonieren, Surfen und Chatten nochmal soviel Freude.
Eine weitere wichtige Frage, die bleibt: Nimmt man das neue Handy mit Vertrag oder das Handy ohne Vertrag. Die Antwort hängt auch hier von vielen Faktoren ab. Zunächst ist der Handypreis ohne Handyvertrag sehr wichtig. Wenn dieser laut einem Handy Preisvergleich eher gering ist, lohnt sich ein Kauf ohne Vertrag. Bei einem höheren Preis sollte man das Handy mit einem Vertrag von T-Mobile, E-Plus, Vodafone oder o2 kaufen. Auch hier gilt es in einem Preisvergleich die Preise zu vergleichen.

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Subventionierte Handys sind nicht immer die beste Wahl

21. Mai 2010

Man kann sich schon leicht von Fernsehwerbung und Co. verführen lassen. Immer wieder werden dem Verbraucher nämlich so genannte “0 Euro Handys” angeboten, die es angeblich gratis mit zum Vertrag dazu gibt. Auch andere Angebote, bei denen die Handys zwar nicht kostenlos sind, aber deutlich reduziert, können zum Kauf reizen.

Doch die Medaille hat wie immer zwei Seiten. Tatsächlich gibt es Mobiltelefone zum Vertrag kostenlos oder zumindest stark preis-reduziert. Doch der Vertrag den man dann in der Regel mit dazu nehmen muss ist alles andere als günstig und zudem sehr langfristig angelegt. Unter 24 Monaten Laufzeit gibt es eigentlich nur selten einen Handyvertrag, bei dem man ein “0 Euro Handy” mit dazu bekommt. Somit ist man für lange Zeit an hohe Grundgebühren oder recht teure Minutenpreise gebunden und der Telekommunikationsprovider holt sich auf diesem Weg wieder, was er mit dem subventionierten Handy quasi vorgestreckt hat.

In der Regel holen es sich die Provider sogar nicht nur wieder, sondern genehmigen sich dabei auch noch hohe Gewinnspannen. Vergleicht man einen solchen subventionierten Handyvertrag, mit den Gesamtkosten die einem durch einen Prepaidvertrag + gekauftes Neuhandy entstehen würden, so stell man meist schnell fest, dass man mit der letzteren Alternative besser fahren würde.

Rein finanziell gesehen, bietet es sich also an, auf Internetseiten wie zum Beispiel Handymeier, den günstigsten Prepaidtarif heraus zu suchen und dazu das Wunschhandy einfach zum Vollpreis zu kaufen.

Dennoch gibt es natürlich auch Gründe (und dass sollte an dieser Stelle objektiver-weise gesagt werden), aus denen man zu einem subventionierten Handyvertrag greifen könnte. Allem vorweg der Umstand, dass man einfach nicht genügend Bargeld übrig haben könnte, um ein aktuelles Topmodell kaufen zu können. Somit stünde der klassische Handyvertrag im direkten Vergleich zu einem Konsumentenkredit und würde so gar nicht mal so schlecht abschneiden.

Sparen mit der Prepaidkarte von Blau

19. August 2009

Viele Konsumenten haben keine Lust mehr auf die klassischen Verträge und wenden Knebelangeboten der etablierten Provider verstärkt den Rücken zu. Der Hauptgrund dafür ist letztendlich immer wieder der detaillierte Kostenvergleich. Wenn man nämlich schlicht und ergreifend die Gesamtkosten eines Handyvertrags inkl. Wunschhandy für den hohe monatliche Raten zu entrichten sind denen einer Prepaidkarte wie zum Beispiel dem Discounter Blau gegenüberstellt, so wird man schnell feststellen dass man mit letzterem finanziell besser dasteht. Selbst dann wenn man noch den Kauf eines neuen Wunschhandy mit dazurechnet.

Doch viele behalten auch einfach ihr altes Mobiltelefon. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist nämlicher verstärkt Sparen angesagt. Und kaum etwas eignet sich besser dazu als die Blau Prepaidkarte.

Die Konditionen der Blau Prepaidkarte sehen im Einzelnen so aus:

Wer Telefoniert zahlt 9 Cent pro Minute, egal ob ins Festnetz oder zu einer anderen Handynummer. Auch ob man sich im eigenen Netz bewegt oder in einem Fremdnetz unterwegs ist spielt keine Rolle. SMS kosten ebenfalls 9 Cent pro Stück. Somit stellt sich die Kostenanalyse außerordentlich übersichtlich und einfach da, was die meisten Verbraucher zu schätzen wissen.

Die Blau Prepaidkarte kostet 9,90 Euro und nutzt das E-Plus Netz. Dafür erhält man bei Blau direkt ein Startguthaben von 10 Euro gutgeschrieben. Man kann also fast sagen dass die Karte “kostenlos” ist, wobei so ein Startguthaben den Provider im Prinzip auch erst einmal nichts kostet. Die Abrechnungstaktung ist 60 zu 60 und Mailboxabfragen sind für den Kunden kostenlos. Eingezahltes Guthaben ist grundsätzlich 12 Monate lang gültig, aber dieser Zeitrum sollte für die meisten Kunden ausreichen es aufzubrauchen. Dennoch führt ein solcher Guthabenablauf bei dem einen oder anderen auch zu Ärgernissen.

Aufgeladen werden kann die Prepaidkarte über Kreditkarte, Überweisung oder klassisch über eine Kaufkarte, wie man sie etwa an einer Tankstelle oder einem Kiosk erwerben kann. Jeder kann seine Rufnummer kostenlos mit zu Blau nehmen oder sich eine neue Nummer (natürlich darf diese noch nicht vergeben sein) aussuchen.

Auch MMS-Services, WAP und “echtes” Internet sind mit Blau möglich. Optional kann man zum Beispiel ein 1GB Datenpaket mit dazu buchen. Komfortabel ist auch dass man eine automatische Guthabenaufladung online einstellen kann und Blau über eine sehr preisgünstige Hotline verfügt. Hier ist man was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht ganz gut bedient.

Absatzprobleme der Mobilfunkbranche

04. August 2009

Dieses Jahr sieht es ziemlich mau aus für die Handyindustrie. Mobiltelefone werden zu Ladenhütern in den Geschäften und die Verbraucher versuchen sowohl auf günstigere Tarife auszuweichen, als auch ihr Telefonverhalten so zu ändern dass sie so viele Kosten wie möglich einsparen. Kein Wunder, schließlich haben im Zuge der Krise viele Angst um ihre Existenz bekommen.

Gerade Mobiltelefone aus dem mittleren Preissegment verkaufen sich zurzeit ganz schlecht. Viele Konsumenten neigen zu Extremen. Entweder legt man sich das preiswerteste Handy zu, welches man bekommen kann oder man behält in vielen Fällen einfach das alte Mobiltelefon und stattet es lediglich mit einer neuen und preisgünstigen SIM-Karte aus statt auf einen neuen Vertrag zu setzen, bei dem dann oftmals ein brandneues Handymodell inklusive ist. Derartiges Kaufverhalten ist natürlich gift für die ohnehin schon schwächelnde Mobilfunkbranche.

Generell stehen Prepaid Tarife mit SIM-Karten hoch im Trend. Sind sie doch alles in allem bei einem genauen Kostenvergleich fast immer preisgünstiger als die klassischen Verträge. Auch beim Telefonverhalten selber schauen viele Konsumenten mehr und mehr auf ihre Monatsrechnung. So schränken sich einige Mobilfunkkunden bei ihren Gesprächen nun mehr ein als frührer. Außerdem wird oftmals auf gratis SMS aus dem Web zurückgegriffen statt teilweise bis zu zwölf Cent teure SMS mit dem Mobiltelefon zu schreiben. Mobiles Internet über UMTS ist für die meisten Nutzer aufgrund teurer Tarife mit Internetanschluss zuhause ohnehin kein Thema – erst recht nicht, wenn das Geld knapp sitzt. So kommt es dazu dass immer mehr Umsätze an den Mobilfunkriesen vorbei generiert werden.

Wann sich der Markt wieder erholt ist noch ungewiss. Große Handykonzerne wie Nokia oder Sony Ericsson melden Verkaufseinbrüche von 15& bzw. 40% und Prognosen werden immer weiter nach unten korregiert.

Prepaid Tarife

22. Mai 2009

Immer öfter werden neue Prepaid Tarife von den Mobilfunkprovidern auf den Markt geworfen. Dies hat auch einen einfachen Grund, denn noch nie waren diese Handy Tarife derartig nachgefragt, wie heutzutage. Keine Vertragsbindung, keine Mindestgebühr und trotzdem preiswerte Minutenpreise. Die neuen Prepaidtarife treffen genau den Nerv der Zeit.

Flexible Kunden benötigen flexible Tarife und genau dieses Kundenbedürfnis wird durch die aktuellen Handy Tarife abgedeckt. Keiner möchte sich noch heute 24 Monate an einen einzelnen Mobilfunkanbieter binden, den schon 2 Monate später, gibt es neue, preiswertere Angebote auf dem Mobilfunkmarkt. Entgegen den älteren Prepaidtarifen sind die Gesprächspreise nicht zwingend teurer als bei den Vertragstarifen. Im Gegenteil 8 Cent/Minute sucht man bei vielen Handyverträgen vergebens. Auch Anrufe zur Mailbox oder beim Support sind in der Regel bei diesen Tarifen völlig kostenfrei. Warum sich denn dann noch binden? Einzigstes Manko dieser Handy Tarife ist evtl. das nicht vorhandene subventionierte Handy, welches oftmals bei einem Vertrag dabei ist. Aber wenn man ehrlich ist, kann man das gesparte Geld des Prepaidtarifes auch in ein neues Handy investieren, oder?

Der Kunde hat jedoch schon faktisch entschieden. Der Trend geht zu den Prepaid Tarifen und das eindeutig. O2, Vodafone, und auch neue Prepaid Discounter reagieren auf diesen Trend. Der aktuelle O2 o Tarif ist ein resultat der neuen Kundenwünsche auf die die Telefonicatochter reagiert hat. In Zukunft wird es mit Sicherheit weitere dieser flexiblen Prepaidtarife und geben.

Dieser Gastbeitrag wurde von Herrn Andreas Ruppert zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

G1 synchronisieren

31. März 2009

Das G1, das erste Handy mit dem Google-Betriebssystem Android, hat seit seinem Start zahlreiche Kunden überzeugt und ist seit Anfang Februar 2009 auch in Deutschland erhältlich. Trotz seiner vielen Features und Vorteile hatte das Business-Smartphone aber eine ganz große Schwäche: Die fehlende Synchronisation mit Outlook.
Mittlerweile wurde die aber behoben, denn Nitrodesk, ein amerikanischer Hersteller, hat eine Software bzw. einen ausgereiften Client für Outlook auf den Markt gebracht. Mit TouchDown können G1-Nutzer nun endlich auch E-Mails, Kontakte und Termine zwischen dem Handy und dem Outlook-Server abgleichen. Die Software lässt sich in wenigen Schritten einrichten, benötigt werden nur die Web-Adresse von Outlook Web Access sowie die User ID und das entsprechende Passwort.
Kontakte können durch einen einfachen Klicks ins Telefonbuch des Handys übernommen und mehrere Dateien gleichzeitig gelöscht werden. Zur Entlastung des geringen internen Speichers lässt sich die Datenbank verschieben. Auch E-Mails lassen sich dank TouchDown problemlos verfassen und versenden. Im Android Market ist eine limitierte Testversion der Software erhältlich, die Vollversion kostet knapp 23 Euro.
Auch die fehlende iTunes-Unterstützung des G1 wurde mittlerweile behoben. Tools wie Selling Media Sync bieten für die Synchronisation zwischen iTunes auf dem PC und dem G1 einen ähnlichen Komfort wie iTunes selbst. Je nach Speicherplatz kann die gesamte Musik-Sammlung synchronisiert werden.

Dieser Gastbeitrag wurde von g1-blogger.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Die Entwicklung von Openmoko ist eingestellt

07. Februar 2009

Golem.de berichtet:

Die FIC-Tochter Openmoko wird ihr Open-Source-Smartphone Neo Freerunner vorerst nicht weiterentwickeln. Auch von Mitarbeitern muss sich Openmoko trennen, um im Markt tätig bleiben zu können. Die Rettung soll nun ein anderes Gerät bringen, das allerdings kein Telefon sein wird.

Was mich angeht, ich wundere mich überhaupt nicht, dass dieses Projekt nicht mehr weiterentwickelt wird. Die Idee an sich, ein Open Source Handy zu entwickeln ist gar nicht verkehrt, wie man aus dem Erfolg von G1 sehen kann. Das Problem ist, dass dieses Gerät bis zum heutigen Zeitpunkt nicht ausgereift ist. So wie ich es verstehe, hatten die Entwickler von Openmoko einen großen Wert darauf gelegt, mit Hilfe von User-Feedback, das Handy weiterzuentwickeln, scheiterten aber trotzdem, da die Entwicklung des Gerätes zu viel Zeit in Anspruch nahm. Das Gerät ist übrigens heute noch ziemlich buggy. Das Design von Openmoko ist auch eine große Schwäche des Geräts. Irgendwie erinnert mich diese Situation an Linux-Probleme. Das Betriebssystem ist zwar toll, lässt sich aber zu umständlich bedienen, sodass man damit kaum große Massen ansprechen kann. Ich, als Student der Informatik, finde zum Beispiel Linux wirklich toll. Ich setze Linux als Server ein, um meine Webseiten zu hosten, aber ich werde niemals dieses Betriebssystem zu hause als Heimsystem einsetzen. Zumindest nicht bis das Usability und das Design für normale Menschen überarbeitet wird. Da hat die Linux-Gemeinde noch viel nachzuholen. Vielleicht werde ich irgendwann auch meinen Beitrag dafür leisten. In unserer Fachhochschule gibt es einen Wahlfach – „Mensch-Maschine-Kommunikation“, wo man Probleme und Lösungen von Usability der Software-Produkte studiert. Leider habe ich keine Zeit mehr, in diesem Semester den Fach zu besuchen, aber vielleicht komme ich dazu im nächsten. Es muss ja schließlich jemanden geben, der das ewige Linux-Problem lösen soll ;)
Das war natürlich ein Scherz, aber das Thema Design und Usability ist wirklich sehr aktuell in der Linux-Gemeinde.

Gadgets für Geeks

21. Januar 2009

Der Student von Massachusetts University, David Merrill zeigt in diesem Video eine neue Technologie namens „Siftables“. Siftables ist nichts anderes als eine Zusammenstellung von kleinen Würfeln mit integrierten OLED-Displays, Bluetooth und Flash-Speicher.
Diese Würfel sind in der Lage zu rechnen, sprechen und spielen.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie die Evolution der Technologie weiter gehen wird und welche Spielzeuge unsere Kinder haben werden, aber diese Entwicklung sieht wirklich beeindruckend aus.
Ich gehöre noch zur Generation, in deren Kindheit, die Technik mit der Imagination nicht mitkommen konnte. Heute ist es genau umgekehrt.

Vertrag-Kündigung versäumt (Fortsetzung)

30. Dezember 2008

Heute entschloss ich mich entgültig, meinen Vertrag zu verlängern. Ich wollte anstatt des alten Genion Tarifs – Genion L mit Studenten-Rabbat bestellen und dazu wollte ich noch ein HTC Diamond nehmen.
Da ich meine alte SIM-Karte speren ließ, weil diese durch die Post bzw. wegen meiner Ex verloren ging (keine Ahnung wer von den beiden wirklich daran schuld ist, ist jetzt auch egal), konnte ich auf die kostenlose Hotline nicht zurückgreifen. Ich ging aber davon aus, dass ich bereits im Klaren bin, was ich will und die Kommunikation deswegen nicht zu lange dauern wird.
Leider rechnete ich nicht damit, dass nach all diesen Feiertagen zu wenige Berater an der Hotline zur Verfügung stehen. Ich wartete 15 Minuten auf einen freien Mitarbeiter, dann hatte ich einfach keine Zeit mehr, weil ich sonst meinen Bus verpasst hätte und legte den Hörer auf.
Ich dachte während des Tages nochmal gründlich darüber nach, und entschloss mich, doch keine Verlängerung zu veranlassen. Stattdessen warte ich ein Jahr lang und portiere meine Nummer zu irgendeinem Discounter.
Fazit: Wer einen Kunden zu lange warten lässt, um evtl. ein wenig an Telefongebühren zu verdienen, kann in Folge viel mehr Geld verlieren.

Virales Marketing – das unkaputtbare Handy, die Fortsetzung

03. Dezember 2008

Mein Chef war schonmal das “Opfer” einer viralen Marketing Kampange, bei der ein Sonim XP1 Handy an Blogger verschickt wurde. Darüber hat er auf dem Zelfi Blog berichtet. Jetzt trudelte wieder so ein Gerät im Büro ein, explizit adressiert an blog-handy.de. Klar berichte ich drüber und sorge damit natürlich irgendwie für das gewünschte Ergebnis. Aber mein Beitrag wird nicht positiv ausfallen, nur weil uns jemand solche Handys schenkt – oder leiht, keine Ahnung, ob wir das jemals zurückgeben müssen, das erste hat noch niemand zurückgefordert.

Es handelt sich diesmal um ein Sonim XP3, das Nachfolgemodell von dem Sonim XP1, welches wir schonmal früher bekommen hatten. Wie gehabt handelt es sich um ein “unkaputtbares” Handy: sehr robust, verkraftet Stürze aus 2 Meter Höhe auf Beton, ist wasserdicht (bis 1 Meter über 30 Minuten).

Die Features, die dieses Handy ausmachen, haben wir auch damals schon nicht bezweifelt. Aber das “normale”, die Benutzbarkeit des Handys, ist auch diesmal wieder nicht zeitgemäß. Ok, auf dem Papier hat das neue Modell neue Features: Kontakte können per Bluetooth übertragen werden, GPRS-Datenübertragung soll gehen, surfen mit dem Opera Mini auch. Die ganze Bedienung fühlt sich aber so an, wie es vor 3 bis 4 Jahren auf den Allerwelts-Handys üblich war. Kryptische Menüs und Einstellungen sorgen dafür, dass ich es nicht hinbekommen habe, eine GPRS-Verbindung zum WAP-Surfen aufzubauen. Ich würde mich schon als Handy-Experte bezeichnen, und wenn ich das nicht hinbekomme, hat m.E. der Hersteller irgend etwas ziemlich falsch gemacht. Macht es irgendeinen Sinn, dass in der Anleitung steht, dass der Opera Mini nur mit dem Profil “A/c 3″ funktionieren soll? Wie wäre es mit sprechenden Namen? Ganz davon abgesehen, habe ich es auch mit “A/c 3″ nicht hinbekommen. Eine Software für den PC ist wieder nicht dabei, also kein Outlook-Abgleich oder sowas in der Art.

Ok, soweit zur Unbenutzbarkeit. Aber in der viralen Marketingkampagne geht es ja garnicht um die Benutzung, sondern um das Kaputtmachen. “Judith” (wohl von der Agentur, die diese Kampagne betreut) schreibt: “Ansonsten bin ich wie immer gespannt, ob du es kaputt bekommst”.

Na, diese Aufforderung zur Zerstörung gebe ich doch direkt mal an meine Blog-Leser weiter. Wie soll ich versuchen, das Handy kaputt zu bekommen? Vorschläge bitte als Kommentare…

Weitere Opfer der Marketing-Kampagne: blog.telefon.de, handykauftipps.de und handy-blogg.de.